
Die Welpenspielgruppe
Wir bieten Ihnen und Ihrem Welpen die Möglichkeit für ausgiebiges und kontrolliertes Spiel. Hierbei können Ihre Hunde lernen wie man mit Artgenossen umgeht und welche Folgen es für sie haben kann, wenn Sie diese Grenzen überschreiten.
Sie können beobachten, welcher Typ Ihr Welpe ist. Ist es der Draufgänger, der Rowdy, der Einzelgänger oder eher der Ängstliche.
Wir werden dafür Sorge tragen, dass die Welpenspielgruppe in ruhiger und entspannter Atmosphäre abläuft und es nicht zu Mobbing und anderen Grobheiten kommt.
Ihr Hund soll bei uns, zusammen mit Ihnen Ungewohntes kennenlernen. Auf einem Abenteuerspielplatz kann sich Ihr Welpe mit anderen Artgenossen ausprobieren und seinen Mut unter Beweis stellen. Das Laufen auf unterschiedlichen Untergründen wird genauso geübt, wie das Überqueren eines Laufsteges. Ein Bällebad und Tunnel sind vorhanden.
Wir besuchen gemeinsam einen Pferdehof mit anschließendem Spaziergang an der Havel.
So sieht es aus, wenn wir spielen
Information zum Welpen
„Die ersten acht Lebenswochen des Welpen entsprechen in der menschlichen Entwicklung den ersten zweieinhalb Jahren. Daher ist es kein Wunder, dass sich der junge Hund in dieser Zeit mit einer Vielzahl verwirrender Fragen herumschlagen muss: Wer bin ich? Was bin ich? Was habe ich mit den Hunden und Menschen zu tun, die mich umgeben? Wie funktioniert die Welt, in der ich mich befinde? Und wie kann ich darin überleben?
In den ersten Tagen liegt es vollständig in der Verantwortung der Mutter, ihren Wurf sicher durch diese schwierige Zeit zu bringen. Doch schon bald tritt der Mensch in den Vordergrund und kümmert sich um alles- beginnend bei der Entwöhnung von der Muttermilch über die Reinlichkeitserziehung und Fellpflege bis hin zum Entwurmen und den ersten Impfungen.
Das Wichtigste ist aber, dass in Abwesenheit eines Rudels, das dem Jungen alles Notwendige beibringen würde, dem Menschen die Aufgabe zukommt, die geistige und körperliche Entwicklung des neu geborenen Hundes zu fördern. Er muss daher lernen, in einer Sprache zu kommunizieren, die das Junge auch versteht. Dafür muss er jedoch zunächst das Vertrauen des Welpen gewinnen und eine Beziehung zu ihm aufbauen, die es ihm ermöglicht, sich sicher und geborgen zu fühlen und glücklich sein zu können.“
Jan Fennelll
„Die sieben Leben deines Hundes“
Im Alter von c a. 8-9 Wochen, kommt der Welpe in sein neues zu Hause. Getrennt von seiner Mutter und von seinen Wurfgeschwistern in eine ihm völlig fremde Umgebung in der seine Sprache nicht gesprochen wird. Ihr Welpe hat in diesem Lebensabschnitt vielerlei Ängste. Er braucht das Gefühl der Sicherheit. Er wird nun ausgiebig seine neue Umgebung erforschen und wird versuchen zu begreifen wie diese funktioniert. Er muss Grenzen kennenlernen und mit bekommen welche Verhaltensweisen akzeptabel sind und welche nicht. Ihr Welpe wird eine neue Beziehung zu einer neuen Bezugsperson aufbauen müssen, da er ja von seiner Mutter getrennt wurde. Der Hundehalter wird also in der Zukunft die Aufgaben der Welpenmutter wahrnehmen.
Was braucht Ihr Welpe:
1. Ein Rückzugsgebiet
- Eine Zufluchtsstätte, ein Ort nur für sich, an den er sich zurückziehen kann.
-Einen warmen Ort, der nicht zentral in der Wohnung liegen sollte.
- An diesem Ort sollte er ungestört sein .
2. Ein Platz zum Spielen
- Sie sollten Ihrem Welpen die ersten Tage reichlich Spielzeug zur Verfügung stellen.
- Das Spielen beruhigt den Welpen und er lernt auch sich selbst zu beschäftigen.
- Es wird sich im Laufe der Zeit ein Lieblingsspielzeug herauskristallisieren, welches Sie in der
Zukunft verwalten und somit dem Welpen nicht ständig zur Verfügung steht.
- Sie entscheiden dann zu jeder Zeit, wann, wo und wie lange mit diesem Lieblingsspielzeug gespielt wird.
3. Tabuzonen
- Legen Sie rechtzeitig fest, in welchen Wohnbereichen Ihr Hund nichts zu suchen hat.
- Sorgen Sie dafür das alle Familienmitglieder bei der Durchsetzung an einem Strang ziehen.
- Sollte Ihr Welpe doch einmal in eine verbotene Zone vordringen, Geben Sie ihm ein deutliches
„Nein“ und entfernen Sie ihn ohne großes Drumherum.
4. Toilette
- Ist Ihr Welpe noch nicht stubenrein wenn er zu Ihnen kommt, beginnen Sie sofort mit der
Reinlichkeitserziehung.
-Zeigen Sie Ihrem Welpen an welchen Stellen er sich lösen kann, bleiben Sie bei ihm und nach
Vollbrachtem Geschäft loben Sie Ihren Welpen ausgiebig.
-Welpen müssen sich hauptsächlich nach den Mahlzeiten und nach dem Schlafen lösen.
- Sollte doch einmal bei Ihnen zu Hause ein kleines Missgeschick passieren, machen Sie daraus
Kein Drama. Säubern Sie die Stelle ohne im Nachhinein mit Ihrem Welpen zu schimpfen.
5. Ernährung
-Stellen Sie die ersten Tage nicht die Ernährung Ihres Welpen wie er sie beim Züchter gewohnt
war um.
- Wenn Ihr Welpe sich eingewöhnt hat, können Sie schrittweise seine Ernährung umstellen.
(Dauer ca. 4-5 Tage)
6.Kontakt zu Artgenossen
- Auch wenn die Grundlagen der Kommunikation zwar angeboren sind, müssen Welpen ihre
soziale Kompetenz im täglichen Umgang mit der Mutter und den Wurfgeschwister unter
Beweis stellen.
- Auch nach der Trennung von Mutter und Wurfgeschwister muss der Welpe weiterhin seine
sozialen Fähigkeiten üben.
- Bei dem Besuch einer organisierten Welpenspielgruppe, lernen die Welpen mit einander
umzugehen.
Wir haben Ihnen hiermit nur einen kleinen Überblick, über einige wichtige Dinge die Ihren Welpen betreffen, gegeben.
Es sei darauf hingewiesen, das eine regelmäßige tierärztliche Versorgung (Impfungen, Wurmkuren u.v.m.) genauso notwendig ist, wie ein Versicherungsschutz.