-Ausbildung-

 

 

Junghundegruppe

(Alter der Hunde: ca. 4.- 12. Lebensmonat)

 

In der Junghundegruppe bieten wir Ihnen und Ihrem Hund die Möglichkeit unter fachlicher Anleitung die bereits vorhandenen Kenntnisse zu festigen und neue Dinge aus zu probieren. Die ca. 1,5 stündigen Veranstaltungen beginnen mit einem ausgiebiegen kontrollierten Spiel.


Lernziele/Aktivitäten:

  • Aufmerksamkeit des Hundes zu erlangen und aufrecht zu erhalten
  • Entspanntes Laufen an der Leine; Ausführung von Kommandos: "Sitz", "Platz", Steh", "Bleib", "Sitz u. Platz" aus der Bewegung, "Bleib" in der Gruppe und das nacheinander Abrufen
  • Ausführung des "Hier"- Kommandos
  • Festigung der Bindung Mensch/Hund durch gemeinsame Übungen an einer Vielzahl von Hundesportgeräten
  • Übungen aus der BegleithundeprüfungGemeinsame Gruppenspaziergänge in Wald und Flur sowie baden in der Havel
  • Viele unserer Kunden schließen die Hundeschule, nach dem Erreichen des 12. Lebensmonat Ihres Hundes mit dem Ablegen der Begleithundeprüfung und des Sachkundenachweises ab.

 

Es wird grundsätzlich über positive Verstärkung gearbeitet. Die Veranstaltungen finden in einer ruhigen und stressfreien Atmosphäre, auf dem komplett eingezäunten und mit Sichtschutz versehenen Hundeausbildungsplatz in Brandenburg/ Plaue, statt. Die Anwendung von gewalt- und tierschutzrelevanten Hilsmittel ist bei uns nicht zulässig.

 

 

 

Informationen zum Junghund

 

„Für die Entwicklung des Hundes sind die kommenden sechs Monate von entscheidender Bedeutung. Er wächst in dieser Phase besonders schnell. Mit einem Dreivierteljahr hat er das Körpergewicht des ausgewachsenen Tieres zu achtzig bis hundert Prozent erreicht. Auch sein Erwachsenengebiss ist schon vollständig vorhanden. Geistig ist das jedoch immer noch auf dem Stand eines Jugendlichen. Und daher wirft sein Status innerhalb des Rudels für den Hund nach wie vor Fragen auf: Wo ist mein Platz?

 

Er wagt sich in dieser Entwicklungsphase schon weiter in die Welt hinaus, bildet seine Körperkraft aus und lässt sich gerne zu kleinen Spaziergängen ausführen. Dabei begegnet er natürlich auch anderen Hunden. Was ihn wiederum zu neuen Fragen anregt. Ob mir meine Artgenossen auch nichts tun? Und wie kommuniziere ich am besten mit ihnen?

 

Damit sich der Hund in allen diesen Situationen zurechtfinden kann, muss er jetzt lernen, bei Fuß und an der Leine zu gehen. Der bei weitem entscheidendste Entwicklungsschritt des Hundes in dieser Phase hat jedoch mit seinem Geschlecht zu tun. Rüden produzieren mit fünf Monaten etwa die ersten Spermien, und Hündinnen werden zum ersten Mal läufig. Kurz und gut, das Tier ist in der Pubertät. Es hat mehr und mehr Kontakt zu anderen Hunden, was wieder neue Fragen aufwirft. Diesmal allerdings für den Halter. Kastrieren oder nicht.

Jan Fennelll „Die sieben Leben deines Hundes"

 

Das erste Lebensjahr des Hundes ist geprägt von schnellem Wachstum und umfangreichen körperlichen Veränderungen. In dieser Zeit muss der Hund viel fressen. Hierbei lauert auch die Gefahr von Übergewicht. Häufige Fehler sind: - Füttern mit qualitativ schlechtem Futter z. B. Essensreste - Häufige Zwischenmahlzeiten und Naschereien z. B. Schokolade - Zu viele kalorienreiche Belohnungshäppchen - Zu wenig Auslauf Ca. 40- 50% aller Hunde haben Übergewicht. Dies hat in der Regel eine geringere Lebenserwartung zur Folge. Übergewicht stellt für den Bewegungsapparat und für das Herz eine zusätzliche Belastung dar und kann auch zur Schwächung der Abwehrkräfte führen.

 

Ein Hund sollte sich sein Futter weitestgehend erarbeiten. Möglichkeiten hierzu gibt es viele. Zum Beispiel als Belohnung beim täglichen Training, durch Suchspiele, oder als Belohnung beim Lösen von Geschicklichkeit – und Denkaufgaben. Die ersten Möglichkeiten hierzu bekommt der Hund beim Lernen
- wie laufe ich vernünftig an der Leine
- wie mache ich „Sitz, Platz und Fuß"
- wie bleibe ich alleine

 

Wir müssen unseren Hunden natürlich vermitteln was wir von ihnen wollen. Hierbei sollte sich der Hundehalter viel Zeit nehmen und nicht die Geduld verlieren. Es gibt Hunde die begreifen sehr schnell und andere brauchen etwas länger. Dafür haben diejenigen die etwas länger brauchen vielleicht andere Qualitäten. Als Hundehalter und Sozialpartner sollten Sie die besonderen Fähigkeiten Ihres Hundes herausfinden und fördern.

 

Die Grundvoraussetzung in der Mensch/ Hund- Beziehung ist die Verlässlichkeit und die Berechenbarkeit des Menschen dem Hund gegenüber. Als Führungspersönlichkeit strahlen Sie eine gehörige Portion Ruhe und Gelassenheit, auch in Stresssituationen, aus. Sie zeigen Ihrem Hund damit, dass er sich in allen Situationen, auch in den brenzligen, auf Sie verlassen kann.

 

Der Hund ist ein soziales Tier, ein Lauftier und auf gewisse Weise noch ein Raubtier mit allem Für und Wieder. Wir sollten den Hund arttypisch sozialisieren, aufziehen und beschäftigen. Vor allen Dingen den Hund in dem Rahmen den wir abgesteckt haben, auch mal Hund sein lassen!

 

Bezüglich einer Kastration sollte es sich der Hundehalter nicht zu einfach machen. Die Kastration ist ein unwiderruflicher Eingriff. Stellen Sie sich die Fragen warum soll dieser Eingriff durchgeführt werden und was möchte ich erreichen. Befragen Sie Ihren Tierarzt. Auch wir werden Ihnen gerne unsere Einstellung dazu mitteilen.

 

Aktuelles

 

 

 

Auch im Jahr 2017 führen wir die

Hundeschuleninterne Begleithundeprüfung

einschließlich Sachkundenachweis durch.

 

Am 25.06.2017 haben 6 Teams erfolgreich ihre Begleithunde- u. Sachkundeprüfung bestanden.

 

 Außerdem

werden wir die beliebte Veranstaltung "Hundeführerschein für Kinder" durchführen.

 

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© Andreas Budick